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Mythencheck: Proteinpulver - Was stimmt? Was nicht?

  1. Nein, Proteinpulver sind kein künstlicher Mist.
    Proteinpulver werden durch Trocknungsprozesse aus tierischen (meist Kuhmilch) oder pflanzlichen (oft Erbse, Reis, Soja, Hanf, Süßlupine) Quellen gewonnen und zu konzentriertem Pulver verarbeitet. Neben dem reinen Eiweiß sind darum (je nach Verarbeitungsgrad) auch noch zusätzliche Stoffe (z.B. auch Mikronährstoffe) enthalten.
    Proteinpulver sind nur EINE mögliche Eiweißquelle. Theoretisch brauchst Du es gar nicht, sondern kannst Deinen Eiweißbedarf auch über die normale Basisernährung decken. Pulver können Dir allerdings den Alltag ganz schön erleichtern, wenn es um die Auswahl hochwertiger Eiweißquellen geht.
  2. Nein, Proteinpulver macht nicht dick.
    Kein Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel macht von sich aus dick. Dick wirst Du, wenn Du mehr Kalorien zuführst als Du verbrauchst und Dich dazu noch unausgewogen und ungünstig ernährst. Unabhängig von der Kalorienbilanz am Ende des Tages sollte Proteinpulver natürlich nicht Deine einzige Nahrungsquelle sein, sondern eine sinnvolle Ergänzung zu Deiner gesunden Basisernährung!
  3. Nein, wer Proteinpulver nimmt, bekommt NICHT automatisch dicke Muskeln.
    Insbesondere Frauen müssen keine Sorge haben, nach kurzer Zeit auszusehen wie eine muskelbepackte Amazone. Erstens gehört sinnvolles Training dazu, zweitens haben Frauen einen vom Mann abweichenden Fettanteil und Hormonhaushalt. Das macht es den Männern zwar leichter, Muskelmasse aufzubauen, aber selbst bei ihnen läuft ohne Training nichts…
  4. Nein, nicht alle Proteinpulver sind gleich.
    Zum einen unterscheiden sich Proteingehalte. Das liegt entweder an der Proteinquelle oder an der Verarbeitungsform.
    Isolate haben grundsätzlich einen höheren Proteinanteil pro Portion als Konzentrate.
    Zum anderen gibt es unterschiedliche Quellen. Tierische Proteine (meist auf Basis von Kuhmilch) sind zwar lange untersucht, weit verbreitet und verhältnismäßig günstig, bergen aber eventuell Verträglichkeits- und Verdaulichkeitsnachteile. Pflanzliche Proteine haben häufig zwar einen geringeren Proteinanteil, sind aber allergikerfreundlich, gut verdaulich und verwertbar. Zudem haben sie oft interessante Aminosäureprofile, die für bestimmte Zwecke dienlich sein können.
    Weiterhin gibt es auch Resorptionsunterschiede. Mit Whey (Molke) und Casein haben wir zwei gute Beispiele für eher schnell und eher langsam „wirksame“ Proteine – die Aminosäuren stehen unterschiedlich schnell im Blutkreislauf zur Verfügung und werden demzufolge eher kurz nach der Belastung oder kurz vor dem Schlafengehen eingenommen.
  5. Nein, nur die Einnahme von Proteinpulver alleine verändert den Anteil von Fett- zu Muskelmasse nicht positiv.
    Das wäre ja auch zu einfach! Das richtige Training gehört dazu, damit die guten Eiweißbaustoffe auch ihren Weg in Deine Muskulatur finden – wo sie dann ordentlich bei der Fettverbrennung helfen dürfen! Denn Proteinpulver können dabei helfen, Muskulatur aufzubauen und zu definieren.
    Schließlich sitzen in Deiner Muskulatur die Mitochondrien (kleine Zellkraftwerke), die unter anderem dabei helfen, Fett zu verbrennen. Proteine liefern wichtige Baustoffe für (u.a.) Deine Muskulatur, darum kannst Du über Proteinpulver helfen, Deinen Körper angemessen und vor allem mit Qualität zu versorgen. Zudem enthalten Proteinpulver oft zusätzliche Mikronährstoffe, die muskelschützend wirken und/oder den Muskelstoffwechsel positiv beeinflussen.
  6. Nein, es ist nicht egal, wann Du Dein Proteinpulver einnimmst.
    Je nach verfolgtem Zweck gibt es unterschiedliche Einnahmeempfehlungen. Wenn Du Dich grundsätzlich gesund und ausgewogen ernährst (gesunde Basisernährung) ist es sinnvoll, als Ausdauer- und als Spielsportler einen Proteinshake in Form eines Recoveryshakes nach der Belastung zu Dir zu nehmen. Als Kraftsportler steht häufig ein weiterer Shake am Anfang des Tages auf dem Programm.
  7. Nein, Eiweißpulver an sich schädigt nicht die Niere.
    Richtig ist, dass Eiweiß, insbesondere massive Eiweißüberschüsse, letztlich nach einem Umweg über die Leber in der Niere verstoffwechselt und über Niere und Urin ausgeschieden wird. Ein Zuviel kann vom Körper nicht verwertet werden und kann so die Niere übermäßig belasten. Das gilt aber nicht nur für Eiweiß aus Proteinpulver, sondern für jegliches Eiweiß, das wir über die Nahrung aufnehmen. Du solltest also insgesamt auf Deine Eiweißzufuhr achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Tageszufuhrmenge von ca. 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht für den Otto Normalverbraucher; bei Sportlern im Kraftaufbau steigt dieser Wert auf ca. 1,5 – 2 g pro kg Körpergewicht täglich. 

 

Auf jeden Fall solltest Du beim Kauf von Proteinpulvern auf gute Qualität achten: Keine günstigen aber fragwürdigen Reimporte aus Fernost, keine belasteten Inhaltsstoffe, keine überflüssigen Zusatzstoffe - umso reiner und qualitativ hochwertiger Dein Protein ist, desto mehr können die enthaltenen Nährstoffe Deinen Körper nähren, stärken und nach vorne bringen.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Piet V (Montag, 11 September 2017 18:17)

    Sehr gute Aufklärung.
    Mich würde allerdings mal interessieren welches Proteinpulver das beste Aminosäurenprofil hat.
    Es heißt immer, dass veganes Eiweißpulver das beste Aminosäurenprofil hat, stimmt das?
    Freue mich über eine Antwort.
    Lg Piet

  • #2

    Gabi vom #teammaxxprosion (Montag, 11 September 2017 20:40)

    Hallo Piet!
    Danke für Deinen Kommentar.

    Das "beste" Aminosäureprofil an sich gibt es meiner Meinung nach nicht. Jede Aminosäure hat unterschiedliche Aufgaben im Körper, darum können je nach Ziel oder auch bei einem vorliegenden Mangel unterschiedliche Profile interessant sein.
    Erbsenprotein beispielsweise enthält deutlich mehr L-Arginin (eine Aminosäure mit gefäßerweiternden Eigenschaften) als Whey-Protein - eine interessante Eigenschaft im Zusammenhang mit dem so genannten "Muskel-Pump" beim Training.

    Vielfach wird versucht, verschiedene Profile zu kombinieren (so genannte Blend-Proteine), um die biologische Wertigkeit des Proteins zu erhöhen. Sie liefert eine Aussage darüber, wieviel eines aufgenommenen Proteins Dein Körper in körpereigenes Protein umwandeln kann. Durch geschickte Kombination von Proteinquellen kann die biologische Wertikeit gesteigert werden, da Defizite des einen Proteins durch Qualitäten eines anderen Proteins ausgeglichen werden können.

    Wir von Maxxprosion haben uns übrigens trotz dieser Möglichkeit für ein reines Erbsenprotein entschieden, da Verträglichkeit, hoher Proteingehalt, Löslichkeit und Geschmack für uns im Vordergrund stehen. Pflanzliche Proteine sind zum einen von ihrem Proteingehalt her geringer einzuordnen als tierische. Hier gilt es, sehr genau auszuwählen.
    Zum anderen hat jedes Pflanzenprotein seine ganz eigenen Eigenschaften. Hanfprotein beispielsweise ist für Nuss-Allergiker häufig eine Herausforderung, ebenso kann Süßlupinenprotein hier problematisch sein. Reisprotein wiederum kann geschmacklich extrem schwierig werden...

    Vegane Proteine sind übrigens für viele Menschen deutlich besser verträglich als tierische Eiweißquellen. Das könnte als weiterer Vorteil angesehen werden.