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Wonach wählst Du Dein Wheyprotein oder Veganprotein aus? Warum es nicht nur der Proteingehalt Deines Eiweißpulvers sein sollte…

Worauf achtest Du, wenn Du Dein Wheyprotein oder alternatives Eiweißpulver kaufst?

Preis? Marke? Geschmack? Empfehlungen Deiner Trainingspartner? Bekanntheitsgrad? Proteingehalt?

Sicherlich alles wichtige Kriterien, die typischerweise auch in Tests für Eiweißpulver bzw. Proteine abgefragt werden.

 

Klar muss der Geschmack stimmen, aber wenn Du Deinem Körper etwas Gutes tun und den Trainingseffekt optimal unterstützen möchtest, solltest Du mehr als das berücksichtigen. Schließlich willst Du Deinen Körper nicht mit unnötigem Ballast belasten und ihm qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe für perfekten Kraftaufbau, perfekte Definition und perfekte Regeneration liefern.

Wir stellen Dir wichtige Auswahlkriterien für Eiweißpulver vor, damit Du nicht in die erstbeste Werbefalle tappst:

 

  • Proteinquelle:
    Es gibt tierische und pflanzliche Eiweißpulver. Wheyprotein (Molkenprotein) ist das am häufigsten verwendete tierische Protein. Es kann Probleme bei Laktose- oder Milcheiweißintoleranz bereiten. Auch bei Menschen ohne Unverträglichkeiten gegenüber Milchzucker oder Milcheiweiß kann es Verträglichkeitsprobleme geben. Hier kann man gut auf vegane Proteine (z.B. aus Erbse, Hanf, Süßlupine, Reis oder anderen Quellen) ausweichen. Sie haben oftmals sogar interessantere Aminosäureprofile als Molke (Whey).
  • Isolat, Konzentrat & Hydrolysat:
    Hier unterscheiden sich Aufreinigungsgrad und damit Proteingehalt (s.u.), Fettanteil und ggf. Laktosegehalt. Für die meisten Sportler sind Konzentrate oder Isolate völlig ausreichend, zumal Hydrolysate deutlich teurer sind.
  • Preis:
    Klar ist der Preis interessant und oftmals der limitierende Faktor. Aber noch wichtiger ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Was bekommst Du für Dein Geld? Billigen „Thekenschrott“ oder hochwertige zertifizierte Inhaltsstoffe? Setze den Preis immer ins Verhältnis zu Qualität und Inhalt.
  • Marke:
    Hier kann man keine generelle Aussage treffen.
  • Herkunft & Herstellungsland:
    Du solltest darauf achten, dass unter Einhaltung von Qualitätsstandards produziert wird und die verwendeten Rohstoffe nach deutschen Standards zertifiziert sind. „Made in Germany“ gibt einen ersten Anhaltspunkt. Sehr günstige Proteine enthalten oftmalsz.B.  billige aus beispielsweise Asien importierte Proteine.
  • Geschmack & Süßungsmittel:
    Geschmack ist immer subjektiv. Hier musst Du Dich natürlich durchprobieren… Achte darauf, dass möglichst natürliche Aromen verwendet werden und auf künstliche Süßungsmittel (insbesondere auf Acesulfam-K, Aspartam) verzichtet wird.
  • Zusatzstoffe:
    Achte darauf, dass keine „überflüssigen“ Zusatzstoffe (z.B. Farbstoffe, Konservierungsstoffe) enthalten sind. Sie verringern nicht nur den Proteingehalt, sondern belasten im Zweifelsfall auch Deinen Körper.
  • Funktionsstoffe / zusätzliche Inhaltsstoffe:
    Was ist noch drin in Deinem Protein? Ist Dein Protein pur oder angereichert mit Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren oder anderen sinnvollen Begleitstoffen? Klar verringert das zunächst mal den Proteingehalt. Aber dafür bekommst Du eventuell tolle Effektverstärker! Eine sinnvolle Anhebung von BCAA (verzweigtkettigen Aminosäuren) beispielsweise kann den Trainingseffekt optimieren. Hier musst Du genau schauen, was für Deine Ziele sinnvoll ist oder unnötig.
  • Proteingehalt:
    Zunächst einmal ist der Proteingehalt eine Prozentangabe, kein Absolutwert! Das heißt, der Proteingehalt gibt in Prozent an, wieviel Anteil an der Gesamtmenge das reine Eiweiß einnimmt.
    Interessant ist natürlich, womit die übrigen Prozente gefüllt werden. Jede Proteinquelle enthält neben dem reinen Eiweiß von Natur weitere Inhaltsstoffe. Wheyprotein beispielsweise enthält einen gewissen Anteil Fett und Laktose, die auch bei der höchsten Verarbeitungs- und Reinheitsstufe nicht komplett eliminiert werden. Das führt dazu, dass auch ein geschmackloses „Naturprotein“ niemals auf 100% Proteinanteil kommt.
    Zudem sind Eiweißpulvern häufig noch (bestenfalls sinnvolle!) Zusatzstoffe beigefügt (s.o.). Das reduziert den Eiweißanteil weiter. Enthält Dein Proteinpulver also z.B. zusätzliche BCAAs, Vitamine oder einen Geschmack, nehmen all diese Inhaltsstoffe dem Protein ein wenig Platz weg. Je mehr Zusatzstoffe nun in einem Proteinpulver enthalten sind, desto geringer muss schließlich der anteilige Proteingehalt werden.
    Getreu dem Motto „viel hilft viel“ und „mehr muss besser sein“ fallen viele Anwender auf den Marketingtrick eines möglichst hohen Proteingehalts herein, der plakativ auf vielen Dosen angegeben ist. Und der schlägt sich häufig deutlich sichtbar im Preis nieder
    Das muss nicht sein.
    Was letztlich schließlich für Dich relevant ist, ist doch die Frage, WIEVIEL Protein Du Deinem Körper ABSOLUT zuführen möchtest. Das „übersetzt“ Du dann in die Menge Deines jeweiligen Proteinpräparats.
    Hast Du ein Präparat mit einem eher niedrigen Proteinanteil, musst Du einfach ein wenig mehr nehmen, um auf dieselbe Menge an Eiweiß zu kommen.
    So einfach ist das
  • Kölner Liste: Ist größtmögliche Sicherheit in Bezug auf Dopingfreiheit wichtig für Dich? Dann greif ausschließlich zu Produkten, die über die sog. Kölner Liste zertifiziert sind. Das minimiert das Risiko, in die Dopingfalle zu geraten, bestmöglich.
  • Empfehlungen:
    Vernünftige Empfehlungen sind Gold wert. Achte hierbei aber darauf, welche Ziele der Empfehler verfolgt. Ist sein Training mit Deinem überhaupt vergleichbar? Wonach hat er entschieden? Warum genau empfiehlt er Dir DIESES Eiweißpulver?

Fazit:
Meistens ist nicht EIN Kriterium allein ausschlaggebend.

Zunächst sollten die Ziele feststehen, die Du mit dem Kauf eines Eiweißpulvers verfolgst.
Danach solltest Du die unterschiedlichen Auswahlkriterien für Dich gewichten.

 

Wenn Du unsicher bist, lass Dich in einem Fachgeschäft beraten - oder Du rufst die Servicehotline an, die seriöse Hersteller stets haben sollten.

 

Übrigens setzen wir für unser MaxxPOWER auf hochwertige Isolate, die durch schonende Verarbeitungs- und Reinigungsprozesse den Proteinanteil unserer Produkte erhöhen. Das lässt uns „mehr Platz“ für eine sinnvolle Anreicherung der Proteinpulver. So halten sich die Portionsgrößen trotz der enthaltenen BCAAs und OPCs in Grenzen, und wir können Dir ein super Preis-Leistungs-Verhältnis garantieren!

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